BerEB - Aktionen

 


Berufskundeunterricht mal anders - BerEb begleitet die neunten Klassen und die 10. Klasse in den Info Truck Metall und Elektroberufe

Bundesweit informieren insgesamt zehn Metall- / Elektro-InfoTrucks kostenfrei an Schulen und öffentlichen Einrichtungen über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Metall- und Elektro-Industrie. Die InfoTrucks bieten Platz für eine ganze Klasse. Dabei steht der Spaß am „selber erleben“ im Vordergrund.

Dieses Angebot haben Schüler und Schülerinnen der Klassen 8, 9 und 10 mit ihren Klassenlehrern der Carl-Dänzer-Schule Odenheim in Anspruch genommen. (Mehr Information: https://www.carl-dänzer-schule.de/presse/schuljahr-2019-2020-teil-i/)

Berufsberater Hoppmann sowie die Berufseinstiegsbegleiterinnen Penterling und Schönbrunn begleiteten die neunten Klassen und die 10. Klasse in den Info Truck. Ein erfahrenes Beraterteam empfing die Schulklassen informierte und leitete Schüler und Schülerinnen während ihres Besuchs im InfoTruck an.

Berufsinformation auf zwei Etagen

Neue Maßstäbe für moderne Berufsinformation: Mit zwei Etagen und insgesamt 80m² laden die neuen M+E-InfoTrucks zur großen Entdeckungsreise durch die M+E-Welt ein. In der unteren Etage gelingt dies mit anschaulichen Experimentierstationen, an denen die Faszination Technik greifbar und erlebbar wird. Die Schülerinnen und Schüler konnten selber eine CNC-Maschine programmieren und damit ein Werkstück fräsen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Aufzug gesteuert wird oder mit Elektronik-Bausteinen eine Lampe zum Leuchten bringen möchte, war hier genau richtig. Begleitet wurden alle Exponate durch interaktive Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets.

 

Multimedia-Anwendungen, die begeistern

Im ganzen InfoTruck sorgen modernste Multimedia-Anwendungen für eine zielgruppengerechte Ansprache. M+E-Branchen und Produkte in ihrer ganzen Breite: So empfängt die Bildschirmgalerie jeden Besucher.

Weiter ging es am 3D-Monitor mit einer Liveschaltung in verschiedene M+E-Unternehmen. Junge Mitarbeiter berichten, was ihnen an ihrem Arbeitsplatz wichtig ist und wie die Ausbildung abläuft.

Der BerufeScout gibt auf einem riesigen Hochkant-Monitor Infos zu den Berufen der Metall- und Elektro-Industrie. Wer noch nicht weiß, welcher Beruf zu ihm passt, konnte dies hier spielerisch herausfinden. Passende freie Ausbildungsplätze in der Region werden angezeigt.

In der zweiten Fahrzeugebene war Platz für tiefer gehenden Berufskundeunterricht. Die Schülerinnen und Schüler wurden über Fragen/Antworten und Vorbereitung eines Vorstellungsgesprächs informiert. Wann ist die passende Zeit, die Bewerbung einzureichen und welche Anlagen sind hinzuzufügen. Tatsächlich ist auch das Zeugnis der 8. Klasse wichtig. Immer wieder möchten Betriebe dieses Zeugnis zusätzlich zum Bewerberzeugnis sehen. Die Schüler erkannten schnell, dass im Zeugnis der 8.Klasse die Verhalten und Mitarbeit-Note ausgewiesen ist. Auch darum geht es bei der Suche und dem Finden eines passenden Ausbildungsbetriebes.

Ein weiteres Highlight war der 1,5 Quadratmeter große Multitouchtable: Hier konnten bis zu sechs Besucher/innen gleichzeitig Arbeitsplätze und Berufe der M+E-Industrie erkunden und selber an der Produktion eines Autos mitwirken. Berufstypische und interaktive Aufgabenstellungen stehen hierbei im Vordergrund.

Die Schüler und Schülerinnen hatten viel Spaß beim Erkunden und nahmen jede Menge Informationen mit. Berufskundeunterricht mal anders war insgesamt eine gelungene Veranstaltung, so die „Erkunder“ und ihre Begleiter.

Penterling/Berufseinstiegsbegleitung

09.10.19

 

 


Nacht der Ausbildung Karlsruhe – BerEb-Teilnhemer besuchen die zweite Ausbildungsnacht

Laut Bundesagentur für Arbeit blieben Ende Juli bundesweit rund 69.000 gemeldete Ausbildungsplätze offen. Umso wichtiger ist es deshalb, die jungen Menschen frühzeitig bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Welcher Beruf der passende ist und welche vielfältigen Chancen Karlsruhe und Umgebung zu bieten hat, erfuhren interessierte Jugendliche am Donnerstag, den 26. September von 17 bis 22 Uhr: Bei der zweiten Nacht der Ausbildung wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf vier Routen in Bussen, wie bei einer „Hop on, Hop off“-Stadtrundfahrt, zu den 24 Ausbildungsbetrieben in und um Karlsruhe gefahren. Hier lernten sie die Unternehmen „von innen“ kennen.

Die Berufseinstiegsbegleitung der Carl-Dänzer-Schule Odenheim begleitet Schüler und Schülerinnen zur Nacht der Ausbildung nach Karlsruhe. Am Donnerstag, 26.09.2019 war es wieder so weit, die zweite „Nacht der Ausbildung“ – veranstaltet von den Wirtschaftsjunioren Karlsruhe – soll helfen, sich zu orientieren, zu entscheiden und dabei Spaß machen. Es hat großen Spaß gemacht, so die berufskundlichen „Nachschwärmer“.

 

In den Unternehmen wurden Führungen, Spiele und zahlreiche kleine Überraschungen geboten. Es war möglich, die Betriebe zu besichtigen und die Mitarbeiter kennenzulernen – Wie läuft die Ausbildung ab? Was muss ich bei meiner Bewerbung beachten, um die Stelle zu bekommen? Und wo wird mein Arbeitsplatz sein? Hier wurden Erfahrungsberichte mit aktuellen Azubis ausgetauscht und ein erster Eindruck von den Menschen, mit denen man vielleicht einmal zusammenarbeitet, gewonnen.

 

Auf drei Busrouten und einer fußläufigen Route um den Messplatz waren Unternehmen wie die BGV – Badische Versicherungen, dm, die Verkehrsbetriebe Karlsruhe sowie die Badischen Neuesten Nachrichten und die neue Welle vertreten.

 

Ziel war es, attraktive Ausbildungsunternehmen mit potentiellen Azubis zusammenzubringen. BerEb-Teilnehmer lernten Ausbildungsberufe und Ausbildungsunternehmen kennen.

Weitere Informationen, Liste der Betriebe und Routenübersicht unter www.ka-nda.de.

 

Penterling

Berufseinstiegsbegleitung


Berufe live erleben auf der größten Ausbildungsmesse der Region

 

Mehr als 320 Unternehmen und schulische Ausbildungsstätten aus der gesamten Technologieregion Karlsruhe präsentierten sich am Samstag, den 20. Januar 2018, von 10 Uhr bis 15.30 Uhr auf der Messe „Einstieg Beruf“ in der Messe Karlsruhe. Die Aussteller informierten über 180 Ausbildungsberufe in den Bereichen Industrie, Handel, Gesundheit, Dienstleistung und Handwerk. Darüber hinaus gaben Bildungseinrichtungen und -träger Einblicke in weiterführende Schulabschlüsse, Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein Bewerbungsmappen-Check und ein Speed-Dating rundete das vielfältige Angebot der Ausbildungsmesse ab. Viele der Unternehmen sind derzeit im Bewerberauswahlverfahren für die Ausbildungsplatzvergabe 2018. Daher bot das Speed-Dating Jugendlichen die Möglichkeit, die Unternehmen in 10-minütigen Gesprächen mit Bewerbungsunterlagen von sich zu überzeugen. Außerdem wurden auf der Aktionsbühne wechselnde Vorträge zu verschiedenen Themen rund um die Berufsausbildung angeboten.

 

„Jugendliche suchen automatisch einen ähnlichen Beruf wie die Eltern. Da ist es umso wichtiger, dass sie die ganze Bandbreite an Berufen kennen lernen“, kommentierte IHK-Präsident Wolfgang Grenke im Eröffnungstalk mit Moderator Mathias Zurawski. “Es ist sehr schön, dass die Schülerinnen und Schüler noch Interesse an „ Face-to-Face-Beratung haben“, erklärte Ingo Zenkner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Raststatt. „Bei der Unmenge an digitalen Angeboten verliert man nämlich den Überblick.“ Handwerkskammer-Präsident Joachim Wohlfeil ergänzte: „Die jungen Leute wachsen heute auf in der Welt als Gemischtwarenladen. Sie brauchen Orientierung. Wir wollen sie von der dualen Ausbildung überzeugen, sie nicht überreden. Das Zusammenspiel von akademisch Gebildeten und Facharbeitern mit Praxiserfahrung macht den Erfolg der Wirtschaft hierzulande aus.“

 

Die aufmerksamen Schüler und Schülerinnen der GWRS-Odenheim bemerkten: „Wow, Frau Penterling, so hatten wir uns die Messe nicht vorgestellt! Sie haben uns nicht zu viel versprochen. Hier gibt es alles zu finden.“

Die Odenheimer-Erkundungstruppe startete zum Rundgang in Messehalle I. Schüler und Schülerinnen der Klassen 10, 9 und 8 waren überwältigt von den vielseitigen Möglichkeiten. Berufseinstiegsbegleiterin Penterling, Kolping-Bildungswerks e. V., begleitete Teilnehmer zu ausgewählten Betrieben und Vorträgen, platzierte einzelne Schüler an Stationen und gab Orientierungshilfe. Für jeden war etwas dabei. Eifrig berichteten die Berufserkunder über gesammelte Informationen und Entdeckungen - z.B. Hoteldirektoren brauchen kein Abitur, Polizisten müssen 3000 Meter laufen können, Restaurantfachleute lernen auch Cocktails zu mixen, Stuckateure brauchen Geduld, weil Gips eine Stunde zum Trocknen braucht, Dachdecker einen guten Gleichgewichtssinn und Fachinformatiker nicht einmal drei Jahre Ausbildung, um Virtual Reality-Brillen programmieren zu können. Beeindruckend!

 

Im GastroMobil, ein multimedial ausgebauter Bus, wurden Berufe live erlebt. Wer schon immer einmal in die Rolle eines Rezeptionisten schlüpfen wollte oder bei weiteren Aufgaben rund um die Branche sein Talent beweisen wollte, war genau richtig. Auch der BauBus der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, ein Linienbus, der auf anschauliche Weise die zahlreichen Berufe am Bau präsentiert, wurde in Augenschein genommen. Am Stand der Malerinnung probierten sich die Schülerinnen und Schüler ebenfalls aus. Berufe, die bislang völlig uninteressant erschienen, wurden plötzlich zum Renner.

Weitere Berufe zum „Anfassen“ werden den Schülerinnen und Schülern bei der erstmaligen Drachenolympiade der GWRS-Odenheim im Februar 2018 an ihrer Grund- und Werkrealschule vorgestellt. Schon heute freuen sie sich darauf, erneut auf Entdeckungstour zu gehen.

 

Berufseinstiegsbegleiterin

Elke Penterling


Darf ich mich vorstellen…?!?!?

 

Kurz vor den Faschingsferien erhielten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der GWRS Odenheim Besuch im Unterrichtsfach Berufliche Bildung (BB) von einer Expertin in Sachen Berufseinstieg und Berufspraxis. Die Ausbildungsleiterin Frau Birgit Alt von der Firma Select-GmbH Bruchsal ist Ansprechpartnerin rund um das Thema "Ausbildung".

Frau Alt konnte von den Berufseinstiegsbegleiterinnen der GWRS-Odenheim, Frau Romy Bazinek und Frau Elke Penterling, als Referentin zu dem spannenden Thema „Mein erstes Vorstellungsgespräch“ gewonnen werden. Die Firma Select verfügt über Kooperationen und Lernpartnerschaften mit regionalen Schulen, bei denen die Schüler bereits ab der 8. Klasse spannende Einblicke in die Berufspraxis und Ausbildungswelt bekommen.

Frau Alt begrüßte zunächst die Schülerinnen und Schüler per Handschlag und ließ diese sich kurz vorstellen. Dies ist im Vorstellungsgespräch für viele Schülerinnen und Schüler bereits die erste Hürde: „Muss ich vom Stuhl aufstehen bei der Begrüßung?“ „Wie stelle ich mich vor?“ „Wie fest muss oder darf der Händedruck sein?“ „Was mache ich gegen schwitzende Hände?“.

Ein exemplarisches Vorstellungsgespräch führte Frau Alt jeweils in den Klassen 10 a und 10 b mit je einer freiwilligen Schülerin bzw. einem freiwilligen Schüler; die restliche Klasse durfte währenddessen das Gespräch beobachten. Anschließend wurden mögliche Fehler besprochen und auch Verbesserungsvorschläge gemacht. Frau Alt ließ die Schülerinnen und Schüler an ihrer umfassenden Erfahrung in Vorstellungsgesprächen teilhaben und zeigte auf, was gut bei Betrieben ankommt und was absolute „No-go´s“ sind.

Im Abschluss stellte Frau Alt den Zehntklässlern noch typische Wissensfragen, die in einem Vorstellungsgespräch zur Sprache kommen können.

Nach diesen zwei Unterrichtsstunden fühlten sich die Schülerinnen und Schüler bestens auf das ihnen nun bevorstehende Bewerbungsverfahren vorbereitet, so die Resonanz. Die Jugendlichen freuen sich nun regelrecht darauf und bedanken sich herzlich bei der Gastreferentin, Frau Alt.

Die Berufseinstiegsbegleiterinnen Frau Bazinek und Frau Penterling haben bereits seit Schuljahresbeginn mit vielen Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen Bewerbungen geschrieben. Die ersten Vorstellungsgespräche fanden und finden statt. Neben Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen wird ganz praxisorientiert die Kommunikations- und Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in Einzel- und Gruppenterminen trainiert. Somit werden die Jugendlichen an der GWRS Odenheim ganz gezielt auf den Übergang zwischen Schule und Beruf, den Eintritt in ein Ausbildungsverhältnis und in das spätere Berufsleben vorbereitet.

 

Romy Bazinek und Elke Penterling

Berufseinstiegsbegleitung